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Gehirntraining: Dual-Tasking Übungen


Versuchen Sie einmal zu joggen und gleichzeitig Mathe-Aufgaben zu lösen. Sie werden feststellen, dass dies erheblich schwieriger ist, als die gleichen Aufgaben auf einem Stuhl sitzend zu lösen. Dieses einfache Beispiel verdeutlicht, dass Körper und Geist keine voneinander unabhängigen Systeme sind, sondern eng miteinander verzahnt sind. Doch worin besteht aus wissenschaftlicher Sicht der Zusammenhang körperlicher und geistiger Fitness?

Dual Tasking Training im Alltag

Unter Dual-Tasking-Training versteht man das Lösen einer kognitiven (geistigen) Aufgabe kombiniert mit einer aktiven Bewegung. Im Alltag ist man ständig mit Doppel- oder Mehrfachaufgaben konfrontiert. Einfache Beispiele sind: Beim Treppen hochsteigen gleichzeitig den Hausschlüssel aus der Tasche holen, überqueren einer stark befahrenen Strasse während dem Telefonieren mit dem Handy, SMS schreiben beim Durchqueren der dicht besetzten Bahnhofhalle, reden mit dem Nachbarn während dem Kochen anhand eines neuen Rezeptes, usw. Das Gehirn empfindet solche Doppelaufgaben als echte Herausforderung. Schauen wir die Ursache dieser “Stresssituation” etwas detaillierter an.
Dual-Tasking Übungen

Dem Alterungsprozess des Gehirns entgegenwirken

Ähnlich wie bei den Muskeln, dem Herzkreilaufsystem oder dem Skelett zeigen sich die ersten Alterungsprozesse des Gehirns bereits ab dem 25 Lebensjahr. So richtig subjektiv spürbar ist er in der der 3. Lebensphase. Noch weiß die Wissenschaft nicht definitiv was den Alterungsprozess im Gehirn auslöst; genauso wenig wie gewisse Demenzkrankheiten, z.B Alzheimer. Nebst den bekannten biologischen Einflüssen ist es vorallem auch die weniger intensive Benutzung des Gehirns in Alltagsprozessen dafür verantwortlich. Durch Inaktivtität oder Nichtgebrauch der Gehirnstrukturen bildet sich im Alter die Anzahl der Dendriten und der Synapsen im Gehirn zurück.

(Tipp: Testen Sie ihren momentanen Gehirnzustand)

Die Wissenschaft lehrt uns, dass Bewegung, speziell Ausdauerübungen, die sogenennante Neurogenese im Hippocampus fördert. Diese Neurogenese erzeugt neu verwenbare , junge Nervenzellen(Neuronen), die für das Lernen dringend benötigt werden. Obwohl diese adulte Neurogenese wieder neue Zellen bildet(weiss die Wissenschaft erst seit 1998! ), sterben sie bekanntlich wegen Nichtbenutzung oder Stress schnell wieder ab. Diese Chance gilt es schonungslos zu nutzen!

Kombination aus Gedächtnisübungen und körperlichem Training

Eine Kombination dieser beiden Trainingssarten, Gedächtnisübungen und körperliches Training, nennt man Dual-Tasking-Trainieren. Überzeugend ist der nahe Transfer des Geübten.
Weiter fördert Bewegung, wissenschaftlich erhärtet, die Verzweigung der Dendriten und die Bildung neuer Synapsen. Das Netzwerk des Gehirns  entwickelt sich weiter, es verzweigt und verästelt sich immer intensiver. Es bilden sich wegen den Reizen und Impulsen durch das Gehirntraining sogar neue Informationsnetze. Die sogen. graue Substanz wird grösser und die kognitiven Fähigkeiten werden verbessert.

Fazit: Der Trainierende kann sich (wieder)besser auf geistige Herausforderungen einstellen und wird dadurch nachhaltig problemlösungsfähiger. Die für den Alltag so wichtige flüssige Intelligenz erhöht sich wieder spürbar. Das alles ist schon mehrmals durch wissenschaftliche Tests erhärtet und bestätigt worden.

Wenn das nicht eine positive Nachricht für uns alle ist!




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