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Gehirntraining verbessert die kognitiven Reserven bei 50Plus


Das PFIFF-Projekt, liefert empirische Beweise dafür, dass sich Gehirntraining positiv auf kognitive Fähigkeiten bei 50Plus auswirkt. Europa befindet sich im demografischen Wandel. Somit steigt auch das Durchschnittsalter der Arbeitenden. Wie schon mehrmals in dieser Kolumne erwähnt “Vergessen wir im Alter mehr?” Somit lässt nicht nur unser Gedächtnis nach sondern es geht uns auch die wichtige Fähigkeit „Neues zu lernen“ (Flüssige Intelligenz) nach und nach verloren. Und es kommt noch schlimmer…

Wie Prof. Michael Falkenstein, Leiter Gerontologie am Institut für Arbeitsforschung der Universität Dortmund, in seinem Vortrag über die geistige Leistungsfähigkeit älter werdender Arbeitnehmer bemerkte wird es noch tragischer. Der Verlauf kognitiver Funktionen im mittleren Erwachsenenalter (zwischen 50 und 60 Jahren), ist bestimmend für die Gedächtnisleistungen(siehe Bild), die wir im höheren Alter vollbringen können. Das heißt, dass man gerade im mittleren Alter einem Abfall der kognitiven Fähigkeiten vorbeugen, im Idealfall sogar eine Steigerung herbeiführen sollte, um starke kognitive Einschränkungen im Alter zu vermeiden. Aus diesem Grund wurde das Projekt PFIFF (Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer) ins Leben gerufen.

gehirnstudieDie PFIFF-Studie im Einzelnen:

Es wurden Beschäftigte mit repetitiven Tätigkeiten der Opel AG in Bochum getestet. Sie wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, eine dieser Gruppen erhielt ein rein PC-gestütztes kognitives Training, u. a. mit “Farbverwirrung”, “Form Dreher” und “Wortsuche” eines bekannten Gehirntrainings-Institutes, die andere Gruppe wurde vorerst nicht trainiert( die sogen. Placebo-Gruppe). Es gab eine Messung vor und unmittelbar nach der Testphase, und noch eine weitere 3 Monate später.
gehirntraining-50plus

Kognitive Fähigkeiten wurden signifikant gesteigert

Festgestellt wurde ein Anstieg der kognitiven Fähigkeiten in der Testgruppe, sowie ein Sinken der Fehlerrate in einer Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP). Die Ergebnisse bei der darauffolgenden Messung, drei Monate nach Ende der Testphase, schließen auf eine verzögerte Leistungssteigerung und Stabilisierung der kognitiven Fähigkeiten. Es zeigte sich ein Anstieg in allen, für das (Arbeits-)Leben wichtigen Bereichen. So wurde die Fähigkeit, schneller zu denken (IVG) verbessert und weiterhin zeigte sich eine positive Auswirkung auf ausführende Prozesse (Merkspanne) des Arbeitsgedächtnisses.

Zusammenfassung aus der PFIFF-Studie(zur Originalseite…)

Abschließend kann man sagen, dass sich mit computergestütztem kognitiven Training, ein “Einrosten” des Gehirns vermeiden lässt. Und nicht nur in mittlerem Alter, sondern auch bei jungen und älteren Menschen wirkt Gehirntraining, wie unter anderem die COGITO-Studie zeigt. Also zögern Sie nicht und beginnen sie mit nachhaltigem Gehirntraining. Kostenlose Übungen, auf Papier oder computerisiert, finden Sie hier…




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