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Gehirntraining: Intelligenter durch Bewegung


Gehirnjogging mit TrampolinLaufend neue Studien zeigen: Bewegung und Sport verbessern nebst körperlichem Wohlbefinden vor allem die geistige Fitness! Weiter wird immer deutlicher, dass Sport und Gehirntraining die beste natürliche Medizin gegen ADHS, Depressionen, Alzheimervorbeugung und Demenz allgemein, sowie für die Unterstützung einer positive Lebenseinstellung sind. Neuronalfit hat schon mehrere Artikel dazu publiziert (siehe Artikel in der rechten Leiste). Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Leute darüber Bescheid wissen bzw. sich informieren. Nach Einschätzung des Autors ist Bewegung für die geistige und körperliche Fitness von unheimlicher Tragweite; so wichtig, dass Schulen, Fitnessstudios und Altersheime sich möglichst bald damit gründlich auseinandersetzen sollten.
In einer Trilogie werde ich einige Facts über Bewegung und geistige Fitness allgemein, Auswirkungen für den alternden Menschen (ab 40 bis …) und für Jugendliche und Studenten, zusammentragen.

Teil I: Sport fördert die geistige Fitness viel stärker als vor wenigen Jahren angenommen.

Bis heute war allen klar, dass zu wenig Bewegung negative Auswirkungen und körperliche Leiden wie: Herzkreislaufbeschwerden, Alters-Diabetes mellitus Typ 2, Muskelbeschwerden z.B. im Rücken und Laufapparat, Arthrosen, Fettleibigkeit Folgen der Bewegungsarmut sind. Neu kommen dazu etliche seelische Leiden wie: Demenzerscheinungen, Alzheimererkrankungen, Hyperaktivität (ADH), Konzentrationsstörungen, Depressionen, Stressanfälligkeit, um nur einige zu nennen. Neuere Forschungen um Prof. Kempermann (siehe Artikel) und der Sporthochschule Köln belegen dies unmissverständlich. Die folgende Aussage ist sicher tendenziell richtig:

Wer Sport treibt, macht mehr für sein Gehirn als jemand, der den ganzen Tag lang am Schreibpult sitzt und intensiv denkt!

Was bewirkt Bewegung?

Seit 16 Jahren weiß man sicher, dass Bewegung, vor allem ausdauernde Bewegung im Gehirn, im Hippocampus, die Neubildung von Gehirnzellen anregt. Man nennt dies die adulte Neurogenese. Der Hippocampus ist ein sehr wichtiges Organ für alle Denkprozesse, vor allem wenn es um neues Lernen geht. Menschen ohne funktionsfähigen Hippocampus, lernen nichts mehr Neues dazu. Verschiedene Demenzkrankheiten greifen ua. im Hippocampus an. Somit ist die neue Erkenntnis zentral: Bewegung tut dem Hippocampus gut, dies gilt für jung und alt. Viele jüngere Forschungen belegen diese Tatsache definitiv. Es ist somit ein Fact, dass Bewgung für jung und alt von herausragender Bedeutung ist. Im zweiten Teil zeigen wir, was das für die alternde Bevölkerung, insbesondere für 50Plus und deren Lebensqualität bedeutet.

Bewegung im AlterWas bewirkt Gehirntraining oder Arbeitsspeichertraining?

Durch Sport oder Bewegung werden im Hippocampus neue Zellen gebildet. So geschehen sind Sportler wohl die gescheitesten Leute. Dem ist nicht automatisch so. Nur neue Gehirnzellen zu bilden ist noch nicht genug! Diese neuen Hirnzellen mit ihren sensiblen Synapsen müssen jetzt intensiv trainiert werden. Jugendliche, Studenten, Lehrlinge machen dies in der Schule und Ausbildung zur Genüge. Ältere Menschen empfehlen wir aktives, nachhaltiges Gehirntraining und Lerntraining. So werden die neuen Zellen trainiert und verbessern dadurch die geistige Leistungsfähigkeit. Es gibt viele natürliche, fördernde übungen, vorallen anspruchsvolle Arbeit ist sehr gut. Routinearbeit ist in diesem Sinne nicht förderlich. Personen mit eher eintönigen Berufen empfiehlt es sich dringend mit Arbeitsspeichertraining die geistige Fitness zu trainieren. Einige solcher Gehirnübungen findet der Leser auf http://www.neuronalfit.ch/kostenlose-gehirntraining-uebungen/.

Auch für Schüler und Studenten, bei denen das ADH-Symptom erkennbar ist, können dem mit Arbeitsspeicherübungen wirksam entgegentreten und somit den Ritalingebrauch etwas reduzieren (siehe auch: http://www.neuronalfit.ch/wp-content/uploads/2013/12/Studie-Besser-Gehirntraining-als-Ginko.pdf )

Gibt es auch Gehirntraining-Erfahrungen mit Sportgeräten?

Ja, die gibt es. Im Rahmen einer Untersuchung der Firma Bellicon und Neuronalfit wurden in zwei Phasen die Wirksamkeit von Bewegung und Gehirntraining auf das Arbeitsgedächtnis (Working Memory ist der Sitz der flüssigen Intelligenz) untersucht. Die erste Phase ist abgeschlossen, die Resultate liegen vor. Der Erfolg war größer als erwartet. Wieso?

Der erzielte Zuwachs an geistiger Fitness (flüssige Intelligenz) bei den Teilnehmern ist mit ca. 30 % im Durchschnitt höher als erwartet (wir haben mit 15-20 % gerechnet ). Das ist offensichtlich auf die hervorragenden Eigenschaften des „Bellicon-Trampolin“ zurückzuführen, welche in der Rehabilitation von Gehirngeschädigten Patienten schon längst erkannt wurden. Dass dieser Effekt direkt auf das Gehirn durchschlägt wusste man nicht sicher. Jetzt ist der Effekt als Messung von Neuronalfit nachgewiesen worden. Dieses positive Resultat wurde durch umfangreiche Interviews weitgehend bestätigt. Das Interessante daran ist, dass die Interviews vor der Bekanntgabe der Messresultate stattgefunden haben. Die Beeinflussung ist somit praktisch ausgeschlossen. Diesen Effekt nennt man in der Neurologie auch Transfer. Wir sind jetzt gespannt auf die zweite Phase, welche zum Schwingen auf dem Mini-Trampolin ein paralleles Gehirntraining vorsieht.

Die weiteren Artikel folgen in Kürze:

Teil II: Bewegung fördert den Lernerfolg in der Schule
Teil III: Bewegung im Alter erzeugt mehr Lebensqualität und geistige Fitness




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