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Neuronation
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Maturaarbeit zeigt: NeuroNation wirksamste Gehirntraining-Form


Die Schülerin Ladina Meier hat unter Leitung des Gehirntraining-Experten Marcel Liechti ihre Maturaarbeit über die Wirksamkeit von Gehirntraining geschrieben. Dabei verglich die Schülerin das Training von NeuroNation mit einer anderen Art mentalen Trainings sowie mit einer passiven Kontrollgruppe. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der Maturaarbeit.

Jede Information, die gelöscht, gespeichert, interpretiert oder verstanden wird, gehört der Fähigkeit des Lernens und Verstehens an und ist somit Teil der fluiden Intelligenz. Dieses Phänomen wird in der modifizierten Zwei-Faktoren-Theorie der fluiden und kristallinen Intelligenz beschrieben. Raymond C. Cattell geht davon aus, dass die voneinander abhängigen Faktoren, auch kristalline und fluide Intelligenz genannt, auf der Basis von zwei voneinander unabhängigen Faktoren gebildet wurden. Die fluide Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, Wissen zu erlangen, und ist für die Mehrheit schulischer und beruflicher Leistungen verantwortlich.

Erfassung der fluiden Intelligenz

Die kristalline Intelligenz beruht hingegen auf der Lernerfahrung jedes einzelnen Individuums. Dies beinhaltet alles, was im Laufe des Lebens gelernt wurde wie beispielsweise der Wortschatz oder das Allgemintelligenzeinwissen.

Im Folgenden liegt der Fokus auf der fluiden Intelligenz, die durch Gehirnjogging trainiert werden soll. Eventuelle Veränderungen werden sichtbar gemacht. In der Untersuchung werden die beiden Komponentender fluiden Intelligenz, Merkspanne und Informationsverarbeitungs-geschwindigkeit (IVG), trainiert. Die Merkspanne wird trainiert, indem möglichst viele Informationen für eine kurze Zeit aufgenommen und dann direkt wiedergegeben werden.

Bei der IVG werden Informationen in immer kürzeren Zeitabständen aufgefasst und dann wiederholt. Sie wird in Bit pro Sekunde gemessen. Als Endergebnis erhält man den Arbeitsspeicher in Bit als messbaren Wert für die Aufnahmefähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen im Gehirn. Dies wird durch den sogenannten S-KAI-Test (Kurztest der allgemeinen Intelligenz) erfasst.

Die kognitiven Fähigkeiten von drei verschiedenen Gruppen wurden miteinander verglichen. Eine Gruppe trainierte mit dem computergestützten Gehirntraining von NeuroNation, eine andere mit dem mentalen Aktivierungstraining (MAT; Paper-Pencil-Verfahren), eine dritte Gruppe trainierte nicht.

Eingruppenmal pro Woche wurde die Leistung der Studienteilnehmer anhand des S-KAI-Tests erfasst.

In jeder Gruppe gab es wiederum eine Gruppe junger (17-25 Jahre) und älterer (45+ Jahre) Studienteilnehmer. Die Studienteilnehmer trainierten über einen Zeitraum von 8 Wochen (siehe Abbildung links).

 

 

 

Ergebnisse

Eine Analyse der Daten zeigt, dass die Leistungszuwächse in der mit NeuroNation trainierenden Gruppe am größten waren. Im Durchschnitt änderte sich die Leistung derer in der aktiven und passiven Kontrollgruppe über den Zeitraum der Untersuchung nur unwesentlich (siehe Abbildung unten).In der jungen Stichprobe zeigt sich, dass das Training von NeuroNation zwar zu den größten Leistungszuwächsen führte, jedoch auch durch das MAT die Leistungen zunahmen (siehe Abbildung).
Bei der älteren Stichprobe ist auffällig, dass das Ausgangslevel der kognitiven Leistungen geringer war als bei der jüngeren Stichprobe. Die durch das Training erzielten Leistungszuwächse waren ebenfalls geringer ausgeprägt:

kognitive-leistung

Zusammenfassung

Die Studie konnte demonstrieren, dass das computergestützte Training von NeuroNation zu den größten Leistungszuwächsen führte. Zudem zeigten sich erhebliche Unterschiede in der Wirksamkeit von Gehirntraining in verschiedenen Altersgruppen. Während Gehirntraining bei der jüngeren Stichprobe zu deutlichen Leistungszuwächsen führte, zeigte Gehirntraining bei der älteren Stichprobe geringere Wirkung. Einschränkend sei gesagt, dass frühere Studien sehr wohl die Wirksamkeit von Gehirntraining bei älteren Menschen demonstrieren konnten. Die sehr kleine Stichprobe der Maturaarbeit macht eine Verallgemeinerung der Ergebnisse problematisch.




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